Fußbodenheizung

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Bei beiden Systemen wird zur Wärmeverteilung ein Heizkreisverteiler benötigt. Alle Heizkreise werden mit dem Vorlauf und Rücklauf an jeweils einen Heizkreisverteiler angeschlossen. An dem Heizkreisverteiler kann jeder einzelne Heizkreis mittels eines Ventils hydraulisch abgeglichen werden. Durch in den Heizkreisverteiler eingebaute Durchflussmesser kann dazu der Volumenstrom beobachtet werden. Der hydraulische Abgleich ist erforderlich, da die einzelnen Bauteile der Fußbodenheizung (z. B. Heizkreisverteiler, Rohrkreise etc.) verschieden hohe Strömungswiderstände haben. Eine gleichmäßige Wärmeverteilung ist nur mit gleich hohen Durchsätzen in allen Heizkreisen möglich. Möglicherweise wird aber auch eine ungleichmäßige Wärmeverteilung angestrebt, um die stärkere Abkühlung in Räumen mit großen Außenwandflächen im Vergleich zu Binnenräumen zu kompensieren. Da eine Fußbodenheizung im Gegensatz zu Heizkörpern sehr viel träger reagiert (siehe Totzeit) wird die Vorlauftemperatur oft aus einem Außentemperatur-Fühler abgeleitet. Die Steuereinheit gibt ein elektrisches Signal an den Stellmotor, der dann das Vierwegeventil weiter öffnet oder schließt. Bei hochwertigeren Anlagen kann die Energiezufuhr mit Thermostaten (Raumreglern), deren Temperaturfühler im Heizbereich (z. B. Wohnzimmer) montiert werden, geregelt werden. Die Heizleistung beträgt Wohngebäuden etwa 50 bis 100 W/m². Zudem kann bis zu einer bestimmten Fläche (abhängig vom Durchflusswiderstand der eingesetzten Fußbodenheizung) die Fußbodenheizung direkt an den bestehenden Heizkreislauf angeschlossen werden. Die Regelung erfolgt dann über ein RTL-Ventil (return temperature limiter, deutsch: Rücklauftemperaturbegrenzer), das im Rücklauf der Fußbodenheizung montiert wird und den Durchfluss sperrt, wenn die eingestellte Bodentemperatur erreicht ist.
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Fußbodenheizung

Mittlerweile gibt es für fast alle Bodenbeläge Lösungen, sowohl für die elektrische als auch für die klassische Fußbodenheizung. Aufgrund ihrer Speicher- und Leitfähigkeit sind Keramkfliesen und Natursteine erste Wahl für die Installation einer Fußbodenheizung. Verlegt man eine Fußbodenheizung unter Holz, sollte man Eiche oder Nussbaum wählen, aber auch auch einige tropische Hölzer sind denkbar. Sie leiten die Wärmeenergie von allen Holzarten am besten. Wegen der Fugenbildung, die aufgrund der Holzausdehnung bei Wärme entsteht, sollt man nur kleine Parkettstäbe verlegen. Große Einzelelemente oder Schiffsböden sind zur Verlegung untauglich. Teppichböden, Laminat, Kork oder PVC sind ebenfalls für eine Fußbodenheizung geeignet – sie müssen aber speziell gekennzeichnet sein.
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Fußbodenheizung

Bei der Fußbodenheizung steigt die Wärme vom Boden nach oben auf und strahlt dabei von Wänden und Decken ab. Dadurch lässt sich die Raumtemperatur niedriger halten als mit einer herkömmlich Heizung. Benötigen Radiatorheizungen eine Vorlauftemperatur von etwa 50 bis 60 Grad, reicht bei der Fußbodenheizung eine Temperatur von etwa 35 Grad. Das spart nicht nur Energie, sondern auch Geld. Rein optisch hat die Fußbodenheizung eh ihren Reiz, stören so bei der Raumgestaltung und Einrichtung keine unschönen Heizkörper. Durch die geringe Luftzirkulation wirbelt zudem kaum Staub auf, was gut für Hausstauballergiker ist. Das Gerücht, dass Fußbodenheizungen nicht gut für Menschen mit Durchblutungsstörungen in den Beinen sein sollen, ist mittlerweile obsolet und konnte – vor allen bei neuen Fußbodenheizungssystemen – nicht nachgewiesen werden. Sollten Sie unsicher sein, sprechen Sie hierzu am besten mit ihrem Arzt.
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Fußbodenheizung Auch im Winter barfuß durchs ganze Haus – wer möchte das nicht? Die behagliche Wärme, die eine Fußbodenheizung ausstrahlt, ist neben der Energieeinsparung sicherlich das stärkste Argument für diese Heizform. Was viele nicht wissen: Die Montage einer Fußbodenheizung kann man ganz einfach selbst übernehmen. Mehr zu den Möglichkeiten und verschiedenen Fußbodenheizungssystemen erfahren Sie in unserem Ratgeber. Hier weiterlesen
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Ein Grund für eine Fußbodenheizung ist die Behaglichkeit. So ermöglicht es etwa eine Fußbodenheizung, selbst im Winter im Haus barfuß zu gehen. Ein weiterer Vorteil ist die architektonische Freiheit der Raumgestaltung, weil keine Heizkörper oder Rohre zu sehen sind. Dazu kommen noch die hygienischen Aspekte einer Fußbodenheizung. Die Staubaufwirbelung durch Radiatoren findet nicht statt. Durch die trockene Wärme am Boden wird das Wachstum der Hausstaubmilben und die Schimmelpilzbildung verhindert – auch wenn Teppichboden verlegt ist.
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Die Vorlauftemperatur des Heizwassers ist 35 °C (bei älteren Systemen bis 55 °C) bei einer Spreizung von 5 °C (Differenz zwischen Vorlauf- und Rücklauftemperatur) festgelegt. Die Oberflächentemperaturen des Fertigfußbodens dürfen 29 °C im Aufenthaltsbereich, 33 °C im Bad und 35 °C in den Randzonen nicht überschreiten. Diese Temperaturen sind in langjährigen Untersuchungen ermittelt worden. Dabei wurde die Physiologie des Menschen berücksichtigt und es wurde festgestellt, dass diese Temperaturen für den überwiegenden Teil der Menschen als unbedenklich eingestuft wurde. Somit haben sie Eingang in den entsprechenden DIN-Normen gefunden und jetzt auch in der europäischen Norm für die Fußbodenheizung, womit auch ein einheitlicher Standard für die Fußbodenheizung gefunden wurde. Von richtig eingestellten Fußbodenheizungen werden diese Maximalwerte nur an der Grenze der Auslegungsbedingungen, also den kältesten Tagen, erreicht; Normalerweise sollten es etwa 10 °C weniger sein. Zuvor waren als schlechte Eigenschaften der Fußbodenheizung dicke Füße, Krampfadern etc. als Folgen bekannt, als teilweise mit Oberflächentemperaturen oberhalb dieser Grenzwerte operiert wurde und Oberflächentemperaturen von etwa 27 °C als normal galten.
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Auch Birgit Holfert von der Verbraucherzentrale Energieberatung rät, abzuwägen, ob eine Nachrüstung im Altbau Sinn macht. “Ob einem das wert ist, hängt von der eigenen Befindlichkeit ab.” Denn der Aufwand sei recht hoch, und beide Heizsysteme haben ihre Berechtigung. “Vor dem Verlegen einer Fußbodenheizung muss man sich auch im Klaren sein, welchen Fußbodenbelag man wählt”, erklärt die Exertin. Wenn es zum Beispiel Kork oder Holz sein soll, ist eine spezielle Fußbodenheizung nötig.
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Klassische, warmwasserbetriebene Fußbodenheizung, auch Flächenheizung genannt, oder eine Elektrofußbodenheizung? Die Antwort auf diese Frage ist eigentlich Geschmackssache. Auch bei der Bodenauswahl gibt es fast keine Einschränkungen mehr. Und selbst der weit verbreitete Mythos, Fußbodenheizungen seien in der Anschaffung deutlich teurer als Radiatorheizungen, bröckelte in den letzten Jahren mehr und mehr. Ja, die Installation einer Fußbodenheizung kostet mehr als die einer Radiatorheizung – aber eben nicht so eklatant, wie gern behauptet wird. Ganz wichtig: Vor dem Anschluss sollte man sich gründlich von einem Spezialisten beraten lassen. Sollten die Preise stark voneinander abweichen, haken Sie nach, wie das zustande kommt.
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Auch im Winter barfuß durchs ganze Haus – wer möchte das nicht? Die behagliche Wärme, die eine Fußbodenheizung ausstrahlt, ist neben der Energieeinsparung sicherlich das stärkste Argument für diese Heizform. Was viele nicht wissen: Die Montage einer Fußbodenheizung kann man ganz einfach selbst übernehmen. Mehr zu den Möglichkeiten und verschiedenen Fußbodenheizungssystemen erfahren Sie in unserem Ratgeber. Hier weiterlesen
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Sorry Antonia, ich spreche Ihnen jeglichen Sachverstand ab. Bitte planen Sie lieber bei RTL oder SAT1 eine Nachmittagssendung, als solche Beiträge zu schreiben. Das könnte dann auch getrost “Hilfe ich habe Eltern” heißen. Teppich unter Parkett und Fußbodenheizung ist genauso blöd wie Schrank vor einem Heizkörper. Oder ist der Heizkörper deshalb schlecht? Eine Fußbodenheizung ist tatsächlich träge, erwärmt aber auch eine riesige Speicherfläche. Beim Fensterlüften zb. kühlt nicht der gesamte Raum aus, sondern wird über die gesamte Speicherfläche des Fußbodens sofort wieder warm. Anders beim Heizkörper, der nur die Luft erwärmt. Wenn der falsche Belag verwendet wird ist nicht die Heizung schuld, sondern der Anwender, Wie übrigens auch beim Schrank vor dem Heizkörper. Panikmache oder Lobby?
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Wie schon von meinen Vorrednern angemerkt, verbreitet dieser Artikel viele Halbwahrheiten, die auf einem vor 30-40 Jahren vorherrschenden Stand der Technologie beruhen. Eine klassische Fußbodenheizung, bei der die Heizrohre in einer zentimeterdicken Estrichschicht begraben werden, reagiert in der Tat träge, das Auf- und Abheizen dauert sehr lange. Moderne Systeme sind jedoch für den Trockenbau optimiert und kommen mit deutlich geringeren Aufbauhöhen aus: Die Fußbodenheizung muss weniger Masse aufheizen, die Wärme gelangt daher schneller zum Bodenbelag und damit in den Raum. Moderne Fußbodenheizungen stehen in Sachen Geschwindigkeit einer herkömmlichen Konvektionsheizung in nichts nach. Diese schnell reagierenden Systeme lassen sich genauer regeln und müssen eben nicht permanent laufen.
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Ob Heizen oder Kühlen mit Fußbodenheizung – im Boden integrierte Systeme verteilen die Wärme gleichmäßig und sorgen jederzeit für ein behagliches Klima, ganz ohne Staubaufwirbelungen. Sie nutzen die Energiequellen optimal aus. Noch effizienter werden sie, wenn sie mit erneuerbaren Energiequellen betrieben werden und eine Wärmepumpe zum Einsatz kommt. Auch Architekten und Bauherren schätzen diese ‘unsichtbaren’ Lösungen (wahlweise auch in Form einer Wandheizung oder Deckenheizung). Sie erlauben es, Innenräume frei und großzügig zu gestalten. Die energieeffizienten Systeme von Uponor eignen sich sowohl für den Neubau als auch für die Renovierung von Gebäuden.
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Freie Raumgestaltung durch Fußbodenheizungssysteme Ob Heizen oder Kühlen mit Fußbodenheizung – im Boden integrierte Systeme verteilen die Wärme gleichmäßig und sorgen jederzeit für ein behagliches Klima, ganz ohne Staubaufwirbelungen. Sie nutzen die Energiequellen optimal aus. Noch effizienter werden sie, wenn sie mit erneuerbaren Energiequellen betrieben werden und eine Wärmepumpe zum Einsatz kommt. Auch Architekten und Bauherren schätzen diese ‘unsichtbaren’ Lösungen (wahlweise auch in Form einer Wandheizung oder Deckenheizung). Sie erlauben es, Innenräume frei und großzügig zu gestalten. Die energieeffizienten Systeme von Uponor eignen sich sowohl für den Neubau als auch für die Renovierung von Gebäuden.

Published on Jan 18, 2017 | Under Designs | By admin