Fußbodenheizungen

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Gewöhnliche Raumtemperaturregler funktionieren speziell bei Fußbodenheizungen und Wandheizungen nur unzureichend! Controme ist spezialisiert auf die Regelung von Fußbodenheizungen und setzt sowohl bei der Energieersparnis, als auch beim Wohnkomfort neue Maßstäbe. Viele perfekt aufeinander abgestimmte und speziell für Fußbodenheizungen entwickelte Funktionen machen das System zur Einzelraumregelung der nächsten Generation. Dabei kostet ein Controme-System in der Anschaffung nicht mehr als gewöhnliche Raumtemperaturregler. Sie sparen bis zu 30% Heizkosten, bei gleichzeitiger Steigerung des Wohnkomforts.
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Fußbodenheizungen

Fußbodenheizungen sind effizienter als Radiatoren. “In Neubauten mit Wärmepumpen oder Solarkollektoren kommt man an ihnen nicht vorbei”, sagt Holfert. Flächenheizungen können schon bei niedriger Temperatur betrieben werden. Sie benötigten lediglich eine Vorlauftemperatur von 30 bis 35 Grad. “Um die gleiche Heizleistung bei Radiatoren zu erzeugen, braucht man eine Vorlauftemperatur von 50 bis 60 Grad, denn die Oberfläche des Heizkörpers ist viel kleiner”, erklärt die Expertin. Dementsprechend sind Fußbodenheizungen ökologisch vorteilhaft und auch gut für den eigenen Geldbeutel. “Rund zehn Prozent Betriebskosten lassen sich so einsparen”, sagt Plate.
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Neben den auch im Wohnungsbau verwendeten Fußbodenheizungen kommen hier Industrieflächenheizungen oder Schwingbodenheizungen (Sporthallen) zum Einsatz. Lufterhitzer erhitzen die Luft im Raum, die beim Öffnen der Hallentore aber sofort entweicht. Es dauert lange und ist mit hohem Energieaufwand verbunden, die Hallentemperatur wieder zu erhöhen. Bei einer Bodentemperatur von z. B. 10 °C und einer Lufttemperatur von 20 °C ergibt sich arithmetisch eine empfundene Temperatur von nur 15 °C. Daher ist für eine akzeptable thermische Umgebungstemperatur eine Bodentemperierung zu empfehlen. Bei einer Fußbodenheizung besteht die Beheizung einer Halle aus Strahlungswärme. Diese steht ihren Nutzern auch noch während der geöffneten Hallentore zur Verfügung. Nach Schließung der Hallentore spürt der Nutzer diese behagliche Strahlungswärme in kürzester Zeit wieder.
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Die Vorlauftemperatur des Heizwassers ist 35 °C (bei älteren Systemen bis 55 °C) bei einer Spreizung von 5 °C (Differenz zwischen Vorlauf- und Rücklauftemperatur) festgelegt. Die Oberflächentemperaturen des Fertigfußbodens dürfen 29 °C im Aufenthaltsbereich, 33 °C im Bad und 35 °C in den Randzonen nicht überschreiten. Diese Temperaturen sind in langjährigen Untersuchungen ermittelt worden. Dabei wurde die Physiologie des Menschen berücksichtigt und es wurde festgestellt, dass diese Temperaturen für den überwiegenden Teil der Menschen als unbedenklich eingestuft wurde. Somit haben sie Eingang in den entsprechenden DIN-Normen gefunden und jetzt auch in der europäischen Norm für die Fußbodenheizung, womit auch ein einheitlicher Standard für die Fußbodenheizung gefunden wurde. Von richtig eingestellten Fußbodenheizungen werden diese Maximalwerte nur an der Grenze der Auslegungsbedingungen, also den kältesten Tagen, erreicht; Normalerweise sollten es etwa 10 °C weniger sein. Zuvor waren als schlechte Eigenschaften der Fußbodenheizung dicke Füße, Krampfadern etc. als Folgen bekannt, als teilweise mit Oberflächentemperaturen oberhalb dieser Grenzwerte operiert wurde und Oberflächentemperaturen von etwa 27 °C als normal galten.
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Die Kunststoffrohre von Fußbodenheizungen haben bei ordnungsgemäßem Betrieb eine Lebensdauer von 40 bis 50 Jahren, erklärt Wagnitz. Entgegen mancher landläufiger Befürchtungen altern sie nicht so leicht, weil das System nur mit geringen Temperaturen und wenig Druck betrieben wird. “Wichtig ist, dass man Material verwendet, in das kein Sauerstoff hineindiffundiert”, ergänzt Holfert. “Sonst kann es schon nach ein oder zwei Jahren in den Rohren zur Verschlammung kommen.” Das wird dann teuer. Deshalb sollte man sich beim Material nicht an den niedrigsten Preisen orientieren. Der Aufwand zum Austausch der Rohre ist bei der Flächenheizung höher als bei einer Radiatorheizung.
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Der Kessel einer Radiatorheizung nimmt relativ viel Platz ein, der Einbau ist allerdings leicht. Das gilt auch für das Verlegen von Fußbodenheizungen im Neubau: Auf den Rohbeton wird eine Wärme- und Trittschalldämmung verlegt, darauf kommen die Leitungen der Fußbodenheizung, ehe der Estrich aufgebracht wird, erklärt Plate.
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Der Branchenvertreter Plate findet außerdem die thermische Behaglichkeit bei Flächenheizungen größer. “Wenn die Raumumschließung warm ist, empfindet man die Raumluft insgesamt als wärmer.” Bis zu zwei Grad kühler könne es im Raum sein, man empfinde es aber gleich behaglich. Außerdem sei die Raum-Luft-Strömung bei Fußbodenheizungen besser, denn sie verströmen die Wärme über den Boden gleichmäßig nach oben. Bei Heizkörpern gebe es dagegen partielle Luftbewegungen.
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In vielen deutschen Wohnstuben tickt unter den Füßen der Bewohner unbemerkt eine Zeitbombe. Vor drei oder vier Jahrzehnten wurden Fußbodenheizungen aus Kunststoffrohren verlegt, die jetzt ihre Lebensdauer erreicht haben; sie lösen sich allmählich auf. Damals wusste man es noch nicht besser, aber das Material, meist Polyethylen, Polybuten oder Polypropylen, verliert mit der Zeit seine Weichmacher, es wird spröde und bekommt Risse. Schuld daran ist neben dem heißen Wasser der Sauerstoff, der von außen durch den Estrich und den Kunststoff ins Heizungswasser diffundiert und die Stabilisatoren mitnimmt.

Published on Jan 31, 2017 | Under Designs | By admin